Mit dem Kajak in die Pampa -Das wars (I)

By Anika

Impressionen einer Paddeltour.

5 Mädchen und 3 Jungs. Das ist doch schon mal ein gutes Verhältnis…jedenfalls gab’ es in drei Booten einen Hintermann und eine Vorderfrau oder umgekehrt, das passt.

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Der Bootsvermieter (r.) hat Angst, die Boote könnten beim
über-die-Rolle-ins-Wasser-lassen brechen, weil sie zu schwer sind. Wir müssen unser Boot also nochmal (nachdem wir gefühlte 2 h gepackt haben) zur Hälfte auspacken und dann im Wasser wieder beladen.

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Einige von uns sind schwer bewaffnet.

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Auf dem Wasser: Gucken, wie man so mit seinen Beinen in diesen Löchern in den Kajaks (Kanus sind ja so viel praktischer…- Au, ich werde bestimmt gleich wieder gehauen, weil das mein Lieblingssatz war, den mein Hintermann die ganze Paddeltour über sich ergehen lassen musste) klarkommt, (ich habe sie einfach oben drauf gelegt) mit der Rückenlehne (mit der ich zum Glück nicht klarkommen musste, weil ich mir in einem lichten Moment mein Kuschelkissen in den Rücken gestopft hatte) und mit den Paddeln. Nicht wenige Hintermänner oder- frauen wurden bei den Versuchen, so zu paddeln, dass man gut vorankommt, nassgspritzt. Natürlich total unbeabsichtigt.^^

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Meine Arme haben schon nach 100 Meter keinen Bock mehr. Aber der Hintermann ist ja zum Glück sehr ambitioniert und paddelt weiter:-)

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Nach einer knappen Stunde war dann am ersten Tag auch Schluss. Wie es der Zufall wollte, sind wir doch tatsächlich bei einem Rastplatz für Wasserwanderer gelandet- mit Klohäuschen (!) und Beachvolleyballplatz(!!). Trotzdem musste ich mit meinem Prinzessinen- und dem Wasserspiegel vorlieb nehmen.*So* luxuriös ist das Klo dann doch nicht.

Mit einem innerlich zufriedenem Grinsen habe ich dann recht enthusiastisch das Boot an Land gezogen, den Schlüssel für das Klohäuschen besorgt und 20 Euro Pfand hinterlegt. In der Zwischenzeit wurde mein Zelt schon aufgebaut und das Boot ausgeräumt. Praktisch, so ein Rastplatz mit zu organisierendem Schlüssel zur Schüssel. (ha.ha)

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… weitergepaddelt wird morgen…

11 Antworten zu “Mit dem Kajak in die Pampa -Das wars (I)”

  1. Alex sagt:

    Kajaks sind ja mal voll besser als diese komischen kanus, wo es immer reinregnet :) wir warten gespannt auf tag 2.

  2. Anika Lindtner sagt:

    Ha, von wegen! Bei Kanus ist es nämlich nicht schlimm, wenn es ein bisschen reinregnet, weil man ja diese tollen Gepäcktonnen hat;-P
    Du darfst gespannt auf Tag 2 warten, aber erstmal gehts noch mit dem ersten weiter…aber pssst^^

  3. Kassiopaia sagt:

    “Schlüssel zur Schüssel!- was für ein Schenkelklopfer! ^^
    Aber 20 Euro für einen Klohäuschenschlüssel? Heftig! Na gut, wer dringend muss und seinen Hintern nicht in die Brennnesseln halten will, der würde sicherlich noch mehr zahlen.

  4. Anika Lindtner sagt:

    Jaja, das konnte ich mir nicht verkneifen…^^
    Aber die 20 Euro waren ja nur PFAND. Die haben wir wiederbekommen. Für Benutzung und Übernachtung musste jede_r nur einen Euro rausrücken-

  5. Anj sagt:

    Ich hätte sogar 50 Euro Pfand bezahlt, denn wenn man draußen pipi-t, dann gibts da nicht nur Brennesseln, sondern auch Mücken und Zecken, die einem in den Hintern beißen. Jaja!!!

    Und Kanus sind ja wohl viel besser als Kajaks! Größer, offen, passt mehr rein, vor allem auch etwas, das oben raus gucken darf. Und wenn man vor einer Gepäcktonne sitzt, kann man sich anlehnen ;-) Und wenn man umkippt, purzeln die Gepäcktonnen raus, aber das Zeug da drin ist sicher. Nicht so beim Kajak! Jawoll!

  6. Anika Lindtner sagt:

    Genau!!!:-)

  7. HevoB sagt:

    Ihr habt sie ja nicht alle. Für ne richtig lange Tour (zwie drei wochen 300 bis 400 Kilometer) sind Canadier am besten (stechpaddel) schön groß man kann überall aussteigen und so weiter.

    Und nebenbei Kajaks und Kanus sind exakt das gleiche. Die Bezeichnungen kommen nur aus verschiedenen Kulturen. (kajak von den Indianern, Kanu von den Inuuit oder andersrum keien Ahnung).

    Auf jeden Fall sind alle Paddelboote auch als Kajak oder Kanu zu bezeichnen diese unterscheidung Kanu offen Kajak zu (oder andersrum) ist völlig aus der Luf gegriffen. Man Bezeichnet daher Kanus mit ihrer spezialisierung, also ein Canadier ist ein “c” und eine canadier für 4 personen ein “C4″. Ein Wanderkanu “W” oder “T” (für traccing, weil Wildwasser zwar normalerweise ein “WW” bekommt man es aber trotzdem verwechselt).

    und eine Std. fahren haha!!! das sind bei anfängergeschwindigkeit 4-7 Kilometer, auf der Weser oder der Elbe vielleicht 7 oder 8km.

    Also ne lächerliche Strecke, da fahr ich im Training mehr! Da ist das packen ja anstrengender als das Fahren.

    PS: Im der ehem. DDR hieß das Kanu fahren “Kampfkajaksport”.

  8. Anika Lindtner sagt:

    ja, und?

  9. HevoB sagt:

    ich klugscheiße halt gerne

  10. Mit dem Kajak in die Pampa- Das wars (II) « knallrosa Tagebuch sagt:

    [...] dem Kajak in die Pampa- Das wars (II) und weiter [...]

  11. Muschelschubserin sagt:

    Coole Sache! Wir haben uns auch grad nen Verleih ausgeguckt, wo wir bald mal bissl kajaken wollen. Allerdings nur zu zweit als Tagestour mal am Wochenende. :)

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