re:publica – Kindersachen und Schlaflabor

By Anika

“Puh heißt dit, rePUHblika.” Das durfte ich mir dieses Jahr öfter anhören. Okay, dann halt ganz unenglisch. Und dafür mit Assoziationen an einen Kinderbär und ein Kinderwort für ‘ne Stinkesache.

Dieses als Konferenz betitelte Bloggertreffen wird von spreeblick und newthinking veranstaltet und fand jetzt nach seiner Premiere im letzten Jahr zum zweiten Mal statt. Von Mittwoch bis gestern haben sich in der Berliner Kalkscheune viele derer getroffen, die gewisse Stunden vorm PC fleißig ihre Internettagebücher vollkritzeln und sich mal unter ihresgleichen fühlen wollten. Über das Netz diskutieren, sich lustige Sachen ansehen, gut gemeinte anhören, Workshoppen, etwas dazulernen. Und niemandem erklären müssen, was denn das überhaupt ist, ein Blog.

Ja, Omi, das kann jeder lesen. Das soll so.

Die Blogosphäre teilt sich dieses Jahr wieder in HingeherInnen und Nichtdagewesenen. Ich bin letzteres. Aber das Namens-Umhängeschildchen – von den coolen Kids mit blassem Gesicht auch als “Badge” bezeichnet- habe ich noch vom vorigen Mal. Wie auch die Erinnerung an die Augenöffnende Erfahrung, die Blogger mal zu sehen, statt nur zu lesen. Nicht immer eine positive Überraschung, ehrlich gesagt, aber wie es der Herr Biolek ausdrücken würde: “Doch, doch. Interessant”.

Die meisten saßen nebeneinander hinter ihren weißen Schoßhündchen – ja, Äpfel waren auch dort das verbreitetste Technikobst- und haben fleißig in ihre Blogs getippt, dass sie gerade auf der re:publica säßen und bloggen und alles total toll sei, weil man eben man mal unter seinesgleichen und so. Gruppenbloggen.

Gespräche verliefen oft wie Doktorspielchen.

Zeig mir Dein Blog und ich zeig Dir meins. Ich musste miterleben, wie ich auf die leise Verneinung der Frage “Und kennst Du auch meins?” ein zusammenfallendes Gesicht geerntet habe. Verdammt. Fürs nächste Mal einfach höflich nicken. Besser fürs Selbstbewusstsein, von dem die falschen zu wenig haben.

Lustig wars schon. Vor allem Spielchen à la: Bei dem Blog des Vordermannes (das jede_r natürlich so oft wie möglich auf dem eigenen Bildschirm hatte) kommentieren, dass man gerade hinter ihm sitze. Und außerdem konnte ich mein knallrosatagebuch-Shirt tragen. Denn wenn schon, dann richtig. Nicht wahr. Wenn man seinen Körper schon auf so einem Bloggerzirkus schleppt, wo jeder jede von seinen Blogs erzählt, kann meiner auch gleich großkotzig schreien, dass ich die mit dem knallrosa Dings da bin.

Aber abgesehen von diesen Freuden, und der, schlafende Jungs zu beobachten, bei denen Club Mate nicht mehr wirkt, hab ich nicht viel vermisst. Nicht genug, um mich dieses Jahr wieder in die Reihe der hinter ihren Texten hervorkletternden BloggerInnen zu stellen. Von denen einige sehr an den Bär mit der Honigschnute erinnern. Das kann ich mir dann auch nächstes Jahr nochmal anschauen. Oder das Jahr danach.
Das Wichtigste hab’ ich dieses Jahr trotzdem gelernt. Wie man das Ding richtig ausspricht. Puh.

20 Antworten zu „re:publica – Kindersachen und Schlaflabor“

  1. bosch sagt:

    Na ja, inhaltlich ist die Veranstaltung sicher zu großen Teilen entbehrlich gewesen. Trotzdem war es nett den einen oder anderen Schreiberling einmal persönlich zu treffen (obwohl auch manch einer von Angesicht zu Angesicht ein wenig eingebüßt hat).

    Ich war, ehrlich gesagt, eher erstaunt, wenn jemand mein Blog kannte. Darunter waren zahlreiche Leute von denen ich nicht erwartet hätte, dass sie mein Blog lesen.

    Was nervte: dieses ständige Getippe und Geschreibe überall. Zahlreiche Veranstaltungen wurden live übertragen oder aufgezeichnet, so dass das ganze Livegeblogge entbehrlich – und zudem auch etwas unhöflich ist. Ich werde mir jedenfalls Redundanzbeiträge über die re:publica sparen, wer sich von den Nichtanwesenden ein Bild machen will, soll das von mir aus lieber beim Knüwer als in der SZ tun.

  2. Patrick sagt:

    Beim Lesen des Beitrags hab ich mich ein wenig an die alte Zeit erinnert als ich noch auf LAN-Parties gegangen bin *gg*

  3. oldman sagt:

    Wahrlich kein guter Stil, einen Kommentar hier
    zu wiederholen. Dennoch m.d.B.um Vergebung.
    Anderswo schrieb ich:
    __________________________
    oldman, 3.4.2008, 8:34
    Kaffeefahrt in die Kalkscheune.
    Werbeverkaufsveranstaltung gegen €40,– Eintritt.
    Nur ohne Rheumadecken und Kochtöpfe.
    160 Referenten für 100 Themen/Veranstaltungen.
    Teilgepflegte Adabeis gähnend auf Stühlen lümmelnd.
    Wenn die kritische Masse sich zu einer Frage erhob,
    folgte live gestreamte Selbstdarstellung.
    Teilzitat Knüwer: “Weil digitale Kommunikation niemals die
    direkte, menschlich ersetzen kann.”
    Der Plausch beim Bier im Innenhof. Das wird’s sein.
    Kann ich auch hier haben. Die einzige Werbung ist der
    Getränke-Aufdruck auf dem Sonnenschirm.
    So mein lückenhafter Eindruck gestern aus der Ferne.
    _____________________________

    Auch wenn uns 40 Jahre trennen,
    so sind doch die Eindrücke ähnlich.

  4. alex sagt:

    aaalso, als dagewesener muss ich hier mal feststellen:

    um kennst-du-mein-blog-ich-kenn-deins ging’s spaetestens dieses jahr nicht mehr. twitter hat spaetestends seit sascha lobo twitter das bloggen abgeloest. und die gespraeche, die ich so gefuehrt habe, waren eher produktiver natur. was gibt’s neues, was laesst sich damit machen, mit wem?

    die angebotenen themen reichten teilweise sehr deutlich von „bloggerkonferenz“ (komplett unpassender titel finde ich) ab – vor allem der „blaue saal“ lockte mit alternativthemen wie z.b. futurismus, robotik oder science fiction.

    die kritik an diesem „ständige Getippe und Geschreibe überall“ – ein hoher anteil davon ist schlicht und ergreifend die zum aktuellen vortrag laufende metadiskussion im netz. ich finde das ueberhaupt nicht unhoeflich (alternativ koennte man ja sich auch gegenseitig was zurufen) sondern eine sehr interessante erweiterung der realitaet um eine zweite ebene – mehr kommunikation, mehr austausch. ich habe schon vortraege erlebt, bei denen diese zweite, nebenlaeufige diskussion dann wieder sehr wirkungsvoll auf die eigentliche veranstaltung zurueckschlug – da wird noch so einiges kommen.

    kleines zitat noch von lisa: „Das Rauschen des Netzes findet so seine reale Umsetzung, ein stetes Brummeln und Brabbeln ist der Hintergrund der Messe.“ – auch wenn sie glaubich das nicht so verstanden haben wollte – das rauschen ist das netz, und im rauschen versteckt sind die perlen, die man finden muss. so war das auch auf der republica. nur dazu muss man sich halt etwas anstrengen, vom biergarten des herrn oldman aus wird das nix.

  5. Jens sagt:

    Schade ich hätte doch gerne noch einige Blogger mehr gesehen die ich auch Lese.

  6. Anika sagt:

    bosch: jaja, das live-Sehen ist nicht immer eine positive Überraschung^^
    Aber zu dem Getippe kann ich nur sagen: Aber das machen sie doch, die Blogger. Den halebn Tag tippen, und da nehme ich mich auch nicht aus, und wenn man dann auf so eienr Veranstaltung ist, kann man sich da ganz gut dran festhalten, dass man das macht, was man gut kann…nicht jede_r kann ja dann total superlocker auf andere zugehen. Oder eben man kann es nicht lassen, zu schreiben, was man gerade denkt und miterlebt. Ich kann das Getippe also verstehen und fands damals auch nicht so schlimm. Hatte genug Ausgleich für die Ohren gefunden..

    Patrick: Ja, das. Plus 40 € Eintritt…;-)

    aex: Also naja, klar gehts jedem anders auf solchen Veranstaltungen und ich kann DIr nur virtuell auf die Schulter klopfen, wenn Du es im Gegensatz zu anderen geschafft hast, sehr tolle Gespräche zu führen und überhaupt begeistert zu sein.

    Aber dass Twittern das Bloggen ablöst ist mir dann doch eine Spur zu weit abgedriftet. Das stimmt so überhaupt nicht. Zum einen ist es doch egal, was Sascha Lobo macht und nur, weil er die meisten LeserInnen auf twitter hat, heißt das noch lange nicht, dass durch ihn das Bloggen abelöst wird. Hat er denn vorher überhaupt gebloggt? Und erfolgreich? Twittern kann jedenfalls Bloggen (noch) überhaupt nicht ablösen. Zum inen wegen technischen Voraussezungne, zum anderen, weil einfach mal ein riesengroßer Unterschied zwischen 140-Zeichen-langen Tweets und Blogeinträgen mit Fotos o.ä. besteht, die kommentiert werden können.
    Twitter ist einfach mal mit jedem Augenblinzeln neu und hält nicht an. Nur über die Weitertragung der anderen. Aber das gibts bei Blogs genauso und die haben von Natur aus einfach eine längere Haltbarkeit. Bloggen kann Kunst eine Plattform geben. Eine, die hält. Mit Blogs kann man Bücher schreiben. Twittern ist im besten Falle Gedächtnisstütze und Chatten advanced.

    Jens: Hättest Du sie denn auch alle erkannt?^^

  7. Kassiopaia sagt:

    Kommentar ganz anderer Art, als die Obigen: „Technikobst“ ist ein toller Begriff. *g*

  8. Anj sagt:

    Hm, hier jagt mich ja ein Gedankenblitzblitz nach dem nächsten. Zwar sind dies keine produktiven und schon gar keine, die ich jezt noch alle in Erinenrung habe, aber ich schreib die, an die ich mich noch erinnern kann, einfach mal auf (Reihenfolge ohne Gewähr):

    Ani, ein schöner zusammenfassender Text, der auch mir als Nichtahnunghaberin zumindest kein Fragezeichen im Kopf hinterlässt und mir als Nichtintressierte dennoch den Schwung gab, deine Beschreibungen bis zum Ende durchzulesen. „Puh“ als Leitfaden – ich finds super!

    Ich war zwar selbst nicht auf dem Puh-Dings, kann mir aber das von Bosch erzählte, ewige Getippe überall auch als nervig vorstellen. Klar hat dies, wie Alex meinte, auch Vorteile, vor allem in quantitativen Bereich. Gegenseitiges Zurufen wäre sicherlich keine höflichere Alternative, aber das gute alte miteinander persönlich reden sehe ich dennoch als qualitativ hochwertiger. Ich hätte gedacht, dass es einem gerade auf so einer Veranstaltung, wo man sich ja unter Gleichgesinnten befindet, leichter fällt, auf andere zuzugehen.

    Dass Twitter das neue bloggen ist, finde ich nicht. Damit soll jetzt kein Urteil darüber abgegeben werden, dass bloggen besser sei als Twittern, es ist nur einfach was anderes, wie ich finde, und somit kann das eine nicht das andere ersetzen. Und auch mit „chatten advanced“ würde ich das Twittern nicht gleichsetzen, aber da ich keine Twitterin bin, kann ich da nicht aus Erfahrung sprechen.

    Ich hätte mich schon allein wegen meines PCs auf dieser Veranstaltung nicht wohl gefühlt. Ich mag es nicht, wegen eines nicht vorhandenen Apfels auf meinem Klappdeckelchen eine Außenseiterposition zu erhalten, was ich mir unter Nerdkreisen schon so vorstellen würde. (Wenn auch liebevolle) Windows-Verarsche finde ich nervig, es gibt auch einige Sachen, die Äpfel nicht können. Nämlich Schokolade sein. Aber ich drifte ab…

    ^^

  9. oldman sagt:

    @Alex,
    Ihnen blieb sicher nicht verborgen, dass sich die von Ihnen
    angesproche Textstelle auf die direkte, menschliche
    Kommunikation bezog. Dennoch:
    Wie Sie sehen können, ist es durchaus
    möglich, dem Netzrauschen auch im (Bier-) Garten zu lauschen.
    Es gibt unendlich viele beachtenswerte Texte im Netz, die
    nicht durch Werbung verhunzt werden. So wie der Obige von Anika.
    Veranstalter der re:puhh waren Kommerzblogger, die ganz legitim
    für sich bzw. ihre Produkte werben wollten.
    Aber für eine Reihe von sich selbst darstellenden Vortragskünstlern
    auch noch €40,00 pro Nase von den Besuchern (kritische Masse?)
    zu verlangen (Firmen €100,00) ist m.E. dreist.
    (immer unter dem Vorbehalt, dass ich nur die Streams verfolgte)

  10. alex sagt:

    @ani ich sage ja nicht, dass twitter die blogd im generellen abgeloest hat – aber auf der re:puh (schoener name) war jedenfalls twitter ueberall und die blogs liefen so nebenher – war so mein gefuehl. twitter ist weder chatten advanced noch ein komplettersatz fuer blogs, sondern einfach nur was anderes, mit dem sich viele tolle dinge umsetzen lassen – teilweise auch solche, die vorher mit blogs gemacht wurden (ich sag nur kalorien zaehlen).

    @anj das waere schon gegangen, ohne apfel ist man ja heute fast schon wieder cooler als die mit apfel, da man nicht in der masse untergeht – es waren sogar so einige apfellose da, dann meist mit einem ee-pc

    @oldman wie gesagt, von deinem biergarten aus siehst du vielleicht den stream vom hauptsaal und einiger wackerer mobilfilmer, damit hast du aber vielleicht 10% der veranstaltung erfasst.

  11. Anika sagt:

    Kassio: hach, schön. Darauf war ich auch ein bisschen stolz beim zweiten Lesen^^

    Anj: ja, wie schon gesagt, ist Tippen bestimmt einfacher, als zu reden. Aber geredet wurde auch so einiges. Allerdings hätte ich auch gedacht, öfter ins Diskutieren oder Palavern zu kommen. War aber nicht so. Kann natürlich auch sein, dass mit mir keiner reden wollte…;-)

    oldman: Also ja, das mit den 40 € finde ich auch immer ein bisschen krass. Das sind dann eben eher die najanichtganzaberschoneinbisschen betuchtere BloggerInnen. Denn viele müssen ja auch noch anreisen und hier schlafen. Da hätte ich das schon billiger. Aber 40 € war es mir dieses Jahr einfach nicht wert. Da könnte man dann eher einen BerlinBloggertisch veranstalten oder so. Wenn es das nicht schon längst gibt..

    Alex: Naja, für mich ist Twittern eben eine Gedächtnisstütze, andere benutzen es fast ausschließlich zum kommunizieren und chatten und wieder andere machen daraus ein WItzebuch oder zählen Kalorien. Klar. Ist vielfältig. Aber ich hab’ da ja keine so hohe Meinung von, sich da so reinzusteigern.

  12. Patrick sagt:

    Also ich hab mal versucht mich über dieses sog. Twittern zu informieren und irgendwie erinnert mich das an eine Art Nachrichtenticker, lieg ich da richtig.
    Ich find es irgendwie bemerkenswert was aus der ganze Blog geschichte so wurde, manchmal könnt ich den halben Tag damit verbringen mich durch unterschiedliche Blogs zu lesen, daher muss ich ehrlich sagen dass so eine Veranstaltung mich schon mal interessiert hätte, allerdings nicht für 40€ pro Nase ^^

    Achja, ich hab nen alten PC mit Windows und Linux (-> Relikt aus Freakzeiten) als OS und bin stolz drauf ;)

  13. Kassiopaia sagt:

    @ Ani: Wieso denn erst nach dem zweiten Mal lesen?

  14. Anika sagt:

    Patrick: naja, ein etwas anderer Newsticker. Vor allem, weil er ja bei jedem anders aussieht, jenachdem, welche Leute man liest und welche Leute einem selbst folgen…ist halt ein ganz großes Rauschen da. Ständig irgendwelche Gedankensplitter vermischt mit Nachrichten und draufeingegehe von anderen an andere oder einen selbst.

    Kassio: Naja, beim ersten Mal schreiben schreibe ich das immer erstmal so runter, ohne auf Wortspielchen oder ähnliches zu achten. Und beim zweiten Mal Lesen fällt mir dann so auf, was ich so geschrieben habe und naja, kann ich das dann noch verbessern oder auch nicht. Jenachdem, wie gut die erste Fassung war^^

  15. Patrick sagt:

    Um Himmels willen, das klingt für mich nach Chaos ^^ also Twittern ist wohl definitiv nicht nach meinem Geschmack *g*

  16. alex sagt:

    twittern muss man ausprobiert haben umd darueber urteilen zu koennen. ohne versteht man das nicht – ist auch heute noch nicht ganz leicht fuer mich, leuten zu erklaeren, was es nun wirklich ist – eben weil man es fuer viele verschiedene sachen benutzen kann.

    zu den 40 eur: 3 tage die komplette kalkscheune mit irgendwas um die 100 referenten, organisiert ueber monate hinweg von einer nicht zu kleinen mannschaft, dafuer sind 40 eur ein witz. ihr zahlt ja auch 20 eur oder mehr fuer ein konzert was vielleicht 2h geht. andere „fachbesucherkonferenzen“ kosten gut und gerne mal 600 oder auch 1000 EUR für 3 Tage, also wehe, hier beschwert sich nochmal jemand ueber 40 EUR :P

  17. Anika sagt:

    Nur, weil ein nigelnagelneuer Mac über 1000 € kostet, sind 20 Euro für ein kleines Notizbuch trotzdem viel Geld. So kannst Du doch alles mit allem vergleichen. Und 40€ sind viel, vor allem für Studenten und Schüler, und wenn es dann noch den Anspruch hat, dass da jeder mitmachen kann, dann ist das einfach mal ein Element, was aussortiert.

  18. Anika sagt:

    Achja, und ich finde, man darf ruhig sagen, dass man etwas nicht tun/ausprobieren möchte,wenn man denkt, dass das nichts für eine_n ist, auch ohne es vorher ausprobiert zu haben. Genau deswegen darf ich auch sagen, dass ich Drogen scheiße finde und es nicht nach meinem Geschmack ist, oder mir einen Playboy zu nehmen, obwohl ich es auch noch nicht ausprobiert habe. Find ich okay so. Man muss ja nicht jeden Schiet mitmachnen, nur um sagen zu können: okay, ich hab’s ausprobiert und finds wirklich doof.

  19. Patrick sagt:

    Kann ich nur zustimmen, allerdings, alex du hast vielleicht recht was die 40€ anbelangt (hab ja selbst 120€ für ne Fachtagung im Oktober bezahlt die mit Sicherheit wesentlich unspektakulärer wird), nur da muss man dann halt schon auch irgendwie vollkommen in der Materie drin sein, für einen wie mich der das ganze nur vom Rand aus betrachtet ist das definitiv zuviel!

  20. Jens sagt:

    Ich finde die 40€ waren’s mir wert, selbst wenn ich ein Teil der Vorträge verpasst habe.
    Kissenspuren verursachen geht manchmal vor.

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