
es waren einmal ein frosch und eine maus.
wenn sie sich umarmten, sah lustig aus, wie der grünfrosch und die graumaus das so anstellten. ein knäuel war das, aus dem man beim hinsehen so schnell nicht schlau wurde. die maus und der frosch konnten sich stundenlang umarmen. und das ganz ohne umzukippen. irgendwann wusste man nicht mehr so genau, wo das das frosch ein maus wurde und wo auf dem graufell ein grünfinger lag.
die anderen schüttelten die köpfe über frau maus und den frosch. denn sie mussten immer aufpassen, nicht über die beiden zu stolpern. sie standen einfach so im weg herum, als ob sie nichts anderes zu tun hätten. nur in die augen schauen und an den händen halten und an den herzen zu horchen den lieben langen tag. nein, das konnten die anderen nicht verstehen. um etwas in der welt zu sein, waren sie nämlich immer auf der suche. nie am ziel und nie still. sie fuhren mit verschwitzen haaren auf dem fahrrad an den beiden vorbei und machten einen scharfen bogen um das wir. der frosch und die maus warfen ihnen einen kurzen augenblick zu.
dann wandten sie sich wieder wichtigeren dingen zu.
Samstag, 30. August , 2008 um 20:04 |
schöööööön
Sonntag, 31. August , 2008 um 21:23 |
schnell jemanden zum liebhaben ranziehen und gaaanz festhalten,
danke ani für den blick aufs wesentliche lenken
immermal wieder
Dienstag, 2. September , 2008 um 8:34 |
Süß, was man da für Kopfbilder hat. Ich sehe einen grauen und einen grünen rundrunden Klops vor mir, mir kleinen Ärmchen und großen Äuglein. ^^
Und ich mag den vorletzten Satz besonders gern. :-)
Freitag, 5. September , 2008 um 13:47 |
jens: schön! (dass es dir gefällt:-)
paula: ach danke für die liebevollen lobkommentare. immermal wieder.
anj: jetzt musste ich gleich doch den vorletzten satz nochmal anschauen…ja, stimmt. aber der letzte ist mein lieblingstier:-)