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Dann zertrümmerte er ihr den Boden unter den Füßen.
Bis ins Mark.
Sie vergaß, wie es ist, zu atmen. Vergaß, wie sich Leben anfühlt. Dann rannte sie. Rannte, rannte um ihr Leben, während sich ihr eine eiskalte Leere ins Blut goss und ihre Haut zerschnitt.
Der Boden zerriss zu Kratern und scharfkantige Schluchten gruben sich ohrenbetäubend in die Tiefe. Sie rannte, blind vor pechschwarzer Kälte. Dann hörte sie ihn flüstern. Als sie sich in verzweifelter Hoffnung zu ihm umdrehte, stürzte sie zu Boden und brach sich das Herz.






Wow. Toll geschrieben. Tolle Bilder.
(und wieder ein Lob für das Bild. Ich komm wzar nicht drauf, was es ist, aber da kommen Sonnenstrahlen durch, ne?)
Sehr plastisch.
Ich glaube das beste was ich hier bisher gelesen hab.
Gib mir mal einen Grund mal wieder nach Berlin zu kommen.
Wunderschön geschrieben. Geht direkt ins Herz.
Best!! Definitiv!! Sehr bildhaft, sehr plastisch – schön trotz des Inhalts. Aber sehr nah am Leben :-)
Ich würd sagen in Schulnoten ist das eine “1 + mit *” :-)
Und nach den Regentropfen komm immer wieder der Sonnenschein – versprochen ;-)
Als Lyrik ok, als Prosa… naja, ziemlich grottig ;) nix für ungut, aber “er zertrümmerte den Boden bis ins Mark”… hä?
Die Vorstellung machts. Ich hab immer noch lebhafte Bilder vor Augen :)
Dicht!
Nummer4: Naja, sowas ist ja immer auch nicht ganz leicht zu verstehen. Ich erinner mich noch an damals, als ich in der Grundschule war und selbst auch manchmal Texte hatte, bei denen ich “hä?” dachte. Manchmal ist das so. Da fragt man sich doch, warum der Autor / die Autorin nicht so schreibt, dass man versteht, worum es geht, also beispielsweise so “Mit seinen Worten bohrte er ihr ein Messer ins Herz”. Das kennt man, da weiß man, was gemeint ist. Oder warum eigentlich Metaphern verwenden? Die ganze Story wäre viel transparenter, wenn man gleich sagte “Er sagte was doofes und das fand sie gemein und liebte ihn dann nicht mehr.”
Ani, vielleicht denkste mal drüber nach?!!!
;-)
Ich find’s auch ganz toll geschrieben!
dankeschön für die lieben worte! das ist wunderbar zu lesen.
jens: es gibt bald wieder ein treffen. steht schon hinter meinen ohren. ich muss es nur noch ein bisschen ausbrüten..
anj: stimmt, vielleicht sollte ich mich wirklich mal auf den hosenboden setzen und meinen schreibstil überdenken. so geht das ja nicht. ^^
Ani: Bitte bitte Baby, von mir kannste noch was lernen! :-)
Und was ist das jetzt für ein Bild?
Ich meinte gar nicht, dass es schwer zu verstehen ist. Im Gegenteil, das ist nicht schwer. Schwer verdaulich hingegen sind die überbordenden Metaphern und Analogien. Das ist, wenn man es in einem Gedicht liest, manchmal sehr schön, weil dort ja die Aussagen meist sehr verdichtet sind. In einem Prosatext jedoch ist das, was Du schreibst, ZU verdichtet und daher (abgesehen von einigen schiefen Analogien, daher mein “hä?”) nicht so gut lesbar.
Dein Text zeigt, dass Du viel Phantasie hast und auch eine gewisse Begabung, mit Sprache umzugehen. Doch finde ich (meine bescheidene persönliche Meinung), Du solltest Dich entscheiden: Prosa oder Lyrik.
Ist nur eine ehrliche und keine bösgemeinte Kritik! ;)
ich finde diese (ganz furchtbare) situation ganz wunderbar beschrieben!
nummer 4: (was sagt dir, dass dies ein prosatext ist?)
das freut mich, dass du das so empfindest, denn genau so schwer verdaulich ist es gemeint.
dietauschlade: danke, das freut (und motiviert) mich sehr :-)
F: das bleibt deiner fantasie überlassen ^^
Toll! :)
Toll. Und schmerzverständlich. Und überbordend vielleicht auch,ja.
So wie Schmerz eben “reinhaut”, um es mal ganz unprosaisch auszudrücken.
Aber ich empfinde das von Nummer4 gar nicht als Nörgelei. Ist halt seine/ihre Betrachtungsweise, ist doch ok.
Ich war übrigens wieder sofort drin in der Geschichte, obwohl es gar keine (geworden) ist, aber alles schreit nach einem : Und? Wie geht’s weiter?!?
Schreibschreibschreib:-)
furchtlos: danke :-)
paula: wer hat denn was von nörgelei geschrieben? finde ich auch nicht.
und ich schreib ja. schreibschreibschreib…^^
“was sagt dir, dass dies ein prosatext ist?”
Die Frage war überfällig. Wenn Du sie nicht gestellt hättest, hätte ich’s glaub ich getan ^^
ok, ich geh jetzt mal ne Runde heulen :-(
…
Besser kann man das nicht ausdrücken.
Ehrlich nicht.
Schnüff.
richard synn: :-)
ursula: dankeschön. auch, wenn du traurig schreibst.