alleingelassene worte

10 Mrz

himmelstueck1

Manchmal ist es komisch. Da kribbelts in den Fingern, aber es funkt nicht. Es könnte einiges gesagt werden. Oder auch nicht. Von dem Stück Himmel, das man beim Arbeiten sieht, wenn man den Hals streckt. Oder den Schokokeksen, die auf dem Fensterbrett stehen. Ein Stückchen zu nah. In Reichweite. Von den Tagen, die gleich aussehen. Aufgefüllt mit Arbeit. Mit Kaffeetrinken und Schlafengehen. Und manchmal mit Augenringen von durchlesenen Nächten. Irgendwo muss sich die Freizeit ja austoben. Oder man schreibt nichts. Denn so richtig was zu sagen hat man nicht.
Machmal fehlen einem eben die Geschichten zu den Worten.

10 Antworten zu “alleingelassene worte”

  1. F Dienstag, 10. März , 2009 um 16:23 #

    Jepp, so isses.

  2. dietauschlade Dienstag, 10. März , 2009 um 16:53 #

    perfekter letzter satz!!!

  3. Anj Dienstag, 10. März , 2009 um 17:13 #

    Ja, ich mag den letzten Satz auch.

    (Wasn für Schokokekse??? ^^)

  4. paula Dienstag, 10. März , 2009 um 17:25 #

    wenn du jetzt eine berühmte autorin wärst, könntest du vielleicht von einer schreibblockade reden, zum auftanken auf die malediven fliegen und nach den geschichten tauchen:-)

  5. lordfoltermord Mittwoch, 11. März , 2009 um 0:26 #

    Ja!
    Manchmal fehlt einfach etwas: Die Euphorie, die Wut, der Schmerz, der Druck, das Mitteilenwollen. Manchmal ist einem vielleicht jetzt schon klar, dass die momentane Präsenz, die Wichtigkeit von etwas so schnell und rapide abnehmen wird, dass es des Aufschreibens nicht wert ist.

    Manchmal möchte man nur zwischen den Zeilen schreiben und die Zeilen dabei einfach weglassen.
    Manchmal, da …………………..schweigt man. Manchmal tut es Worten auch gut, unaufgeschrieben zu bleiben.

  6. Patrick Mittwoch, 11. März , 2009 um 9:17 #

    So ist es, oder man hat zuviel Geschichten und zu wenig Worte. Man weiß einfach nicht wo man anfangen soll

  7. Rumpelwald Freitag, 13. März , 2009 um 18:12 #

    Wie ich das Liebe! Du schreibst nur etwas über die Schokokekse die auf dem Fenterbrett stehen… gibst einen KLEINEN Eindruck und schon badet man wieder in deinen Worten. Du kannst so wenig sooo schön beschreiben. Das können nur wenige!

    Sehr liebe Rumpelgrüße ins Berlinland :)

  8. Richard Synn Samstag, 14. März , 2009 um 19:53 #

    Manchmal findet man keine Worte, schreibt dann auf, dass man keine Worte findet und hat dann sowas hier. Gelingt leider nicht jedem. Sehr schön.

  9. Anika Dienstag, 17. März , 2009 um 11:49 #

    dankeschön. die worte fühlen sich geschmeichelt.

    paula: das wär was. ja. malediven klingt danach, als könnte es einem schöne geschichten erzählen :)

  10. Turboprinzesschen Dienstag, 17. März , 2009 um 21:58 #

    Mir geht’s auch ganz oft genau so. Bin dann voller Tatendrang, aber irgendwie springt der Funke nicht über :-)

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