
Wann haben Sie Ihrem Freund das letzte Mal Blumen geschenkt?
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durch das fenster sah man kasimir und maroo schlafend
auf den küchendielen liegen.
die hände noch sanft auf dem dicken bauch des anderen.
streichelnd eingeschlafen.
um sie herum, schimmernd im mondlicht wie hundert gerissene perlenketten
lagen süßkirschkerne.
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Im Dunkeln wurde es interessant. Wer nicht zufällig seine Taschenlampe in die Gürteltasche gestopft hat, musste von Bühne zum Zelt noch versuchen, ein höllisch gefährliches ZeltSchnurlabyrinth hinter sich zu bringen – mit möglichst unbeschadeter Nase. Fast unschaffbar, wenn Zelt an Zelt an Zelt an Zelt steht und man den Nachbarinnen eine gute Nacht wünschen kann, indem man die Hand aus dem Zelteingang streckt.
Endlich im Zelt angekommen heißt allerdings noch lange nicht endlich im Schlafsack drin. Bis dahin vergehen noch gefühlte Stunden mit Verrenkungen, ans Zelt stoßen, die Schräge hinabkullern und die zweite Kontaktlinse einfach nicht mehr finden. Irgendwann aber ist man dann doch drin und merkt, was es heißt, im Schallbereich der Bühne zu zelten.
Mit knautschigen Knien, dem Rücken einer 77jährigen, komisch halbtauben Ohren und kältegefrorenen Zehen liegt man da und versucht es sich auf dem Klangteppich irgendwie gemütlich zu machen. Immer mal wieder tönt es „Helga“ durch die Nacht. Doch meine Hand greift nicht zu den extra schaumweichen, hyperanpassungsfähigen und ausrollbaren Ohrtöpseln, die eine verkaufstüchtige Apothekerin an mich losgeworden ist. Denn obwohl ich einen Ruf als lärmempfindliche Schläferin habe, säuselt mich das Wummern und Musiken der Party wie zehn süße Spielzeugmelodien in den Schlaf. Nichts stört mich. Ich träume sogar gut. Dass ich am nächsten Tag trotz Rückenschmerzen und leichter Übelkeit mit einem Grinsen im Bauch mir am eiskalten Wassertrog die Zähne putze, und in Erinnerung noch zum Jeans Team tanze, kann nur eines bedeuten: Mein erstes Mal immergut hat es mir angetan. Ich bin total verknallt.
Und würde es jederzeit wieder tun.







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