kurz vor zwölf in der straßenbahn.
eine betrunkene werkelt sich mit ihrem mit beuteln und kuscheltieren behängten rollator in die straßenbahn. aus ihren schuhen schluppt sie bei jedem schritt hinaus und als sie sich setzt, setzt sie sich auf ihre zu große filzstrickjacke.
dann guckt sie unter ihrem cappy hervor und spricht einen jugendlichen an.
„gott, die sieht ja aus, wie aus der altkleiderkiste. tschudlige, is nicht böse gemeint, aber die hose geht gar nicht. –
wie willste denn mit der ne freundin finden?!“
M13
30 Sepdreimal täglich
19 Sepim bett liegen macht nur spaß, wenn man eigentlich etwas anderes tun sollte und qietschfidel drauf rumhopsen könnte. ansonsten wirds irgendwann langweilig und auch wenn die katze immer mal vorbeischaut, um sich neben meinem ohr zu putzen, ein bisschen einsam.
dagegen mein hausrezept:
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>> ein esslöffel katzenvideos::
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>>vier tropfen schnulzen::
…… …. . . . .. . ….. .. . .>>
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: vor
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>>und dreimal täglich einen haps tierparkfotos::
danach: bald gesund.
ich glaub da hängt ein elch
15 Sepheute mal nichts eigenes, aber ein tipp für lachfältchen. ein kleiner linkwink rüber über den atlantik zu arielle, die ganz wunderbar erklärt, wie der elch wohl in den baum gekommen ist, den sie vor ein paar tagen in schweden gefunden haben. betrunken.
malchow
12 Sepdas tolle an berlin ist ja, dass es jeden tag einen neuen stern in die augen zaubert. diesmal war es ein nachmittag ganz am östlichen rand von berlin – in einem gartencafé mit kräuterkuchen und selbstgemachten crêpes. zwischen unscheinbaren, grauen rauputzhäusern, hinter einer straße, die man nur mit tennisblick überqueren kann, wohnt eine kleine idylle. ach, und dieses herzchen:



und er meinte es ernst
7 Sepenglischschüler, ängstlich: „anika?“
ich: „ja?“
er: „kriegt man vom englischreden wirklich schiefe zähne? das sagen die in meiner klasse.“
ich: „ja. und vom französischreden kriegst du käsefüße.“
er guckt ungläubig. nickt dann “ unsere englischlehrerin hat auch echt schiefe zähne.“
hokusai
3 Sep
heimkehr vom herbstausflug.
bambus und windenblüten.
sicht auf die reisfelden vom nihon-dach. abendkühle auf der ryôgoku-brücke.
heimkehr der segelboote in der bucht von shinagawa.
spielende kinder. goldrosen und kirschblüren.
abendrot am seta-fluss.
kuckuck vor abnehmendem mond.
bildertitel einer wunderbare ausstellung, die mich ins japan des 18. jahrhunderts verzaubert hat. wer also einen sonntagnachmittag nach japan reisen möchte: hokusai ist noch bis mitte oktober im matrin-gropius-bau zu sehen.




















wer sagt was