Himmel über Berlin (zwei)

oder vom Rand in die City- ein Umzug.
Ani verlässt ihr Nest

Am Sonntag war es dann soweit. Endlich würde ich auch zu den coolen Kids gehören, die mit einem Flossenfüßerumzugswagen ihre Habseligkeiten (übrigens „schönstes deutsches Wort des Jahres 2004„) durch die Gegend kutschieren.

Aber bis dahin-zum Rumkutschieren- war es ein weiter Weg. Zunächst das alte Zimmer vollständig ausräumen, wobei dann doch einige Sache zurückblieben wie dieses liebenswürdige Teufelchen, das immer brav die Kopfhörer gehalten hat, aber eigentlich gar nicht mir gehört:

teufelchen.jpg

(wo auf seinem Herz, das er nicht auf der Zunge, sondern um den Hals trägt, steht: „Ich bin heiß auf Dich“, was mir meine Mama als kleines Kind mit „Ich hab‘ Dich zum Fressen gern“ jugendfrei übersetzt hat^^)

und andere Dableibsel..

farbreste.jpg
(klar, dass da ehemals ein Schrank gestanden hat, wie mensch unschwer erkennen kann^^)

Andererseits gab‘ es dann auch Dinge, die mit mussten, und mir bis zum Schluss Kopfzerbrechen bereitet haben, ob des Rätsels, wie das hier

flasche.jpg

unbeschadet sein neues Zuhause erreichen sollte.

Mühe macht dann natürlich auch sowas:

fischi.jpg

Aber das schwierigste -tatsächlich- war natürlich dieses exquisite Spielzeugchen, :

klavier3.jpg

von dem ich nicht glauben konnte, dass es und seine Träger den Weg die Wendeltreppe runter jemals heil überstehen könnte.

Irgendwie sah das Ganze dann zeitweilig mehr nach

sperrmuell.jpg

„Ich-schmeiße-meine-alten-Sachen-weg-wer-will-sie“, als nach profeessionellem Umzug aus.
Aber keine_r der Vorbeikommenden und tatsächlich blöde guckenden hat gefragt, ob er oder sie mein blau-rosa selbstgenähtes Kissen haben dürfe, weil das so schön aussähe. Sowas Ignorantes.

Und während die anderen Helferlein Verschnaufpause eingelegt haben und keuchend vorm Umzugswagen lagen, habe ich mich anderweitig beschäftigt.

fernsehen.jpg

…..

Und nächstes Mal bei
Himmel über Berlin
oder vom Rand in die City- ein Umzug:

Ani zieht ein und lebt sich aus.

Seid dabei, wenn es wieder heißt: Ein Großstadtrandkind zieht in die Großstadt.

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5 Gedanken zu “Himmel über Berlin (zwei)

  1. Ich hätte vond en Sachen was gekauft, vielleicht ne Schubalde… und geil, dass ihr bei euch Fernsehen kabellos im Garten gucken konntet. Mannometer, whatta Peter!

  2. ja Henning, und das bitte 10 mal hintereinander und schneller werdend, ohne sich die Zunge zu verknoten:

    Ja und Anj: Dann wärst Du wenigstens ein Mensch gewesen, dem ich stolz hätte sagen können, ne ist kein Sperrmüll, issn Umzug. Aber die Schublade hätte ich Dir vielleicht sogar trotzdem geschenkt. Wenn Du ganz lieb geguckt hättest^

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