Mit dem Kajak in die Pampa- Das war’s (II)

und weiter gehts…

das Kajak vorne von innenBeim Abendessen mit vorgekochten Kartoffeln, Restsalat und anderen Leckereien, die man selbst zu Hause nicht oft hat, haben die Jungs dann beschlossen, eine „Nur die harten kommen in den Garten „-Tour (unter uns Insidern dann nur noch „Gartentour“ genannt) zu machen. Ohne Klohäuschen, Zivilisation, Beachvolleyballfeld, ohne Paddelpausen, ohne exquisit mitgebrachtem Gemüse usw. Nur sie und die fiese, gemeine Natur. Am besten auch noch Triathlon: mit dem Fahrrad nach Hamburg, dann von dort aus Segeln-wohin weiß ich nicht mehr- und dann bestimmt von dort aus zurückpaddeln. Oder schwimmen. Oder -mein Vorschlag- im Krebsgang über den Landweg zurückwandern. Bei Wasser und Brot!
„Da kannst Du dann aber auch vergessen, dass Du Deine Pfeffermühle mitnehmen kannst!“ habe ich dann schadenfroh dem ohne-meinem-frischen-Pfeffer-geht-nix-Mitpaddler angekündigt.
Meiner Meinung nach ist er danach etwas ruhiger bei der Planung der Gartentour gewesen;-)

***

Ruhe am SeeNach dem opulenten Mahl sind wir dann alle recht schnell vor den Mücken geflüchtet in die Arme der Müdigkeit und die Wärme des Zeltes. Ich hatte allerdings erschwerte Bedingungen, in mein Zelt zu kommen. Es galt erst einen Hindernisslauf über diverse Zeltschnüre, die unbedingt an unserem Eingang
vorbeigespannt werden mussten, zu überstehen, um dann mit einigen Verrenkungen über Winzzelteingang in das Minizelt zu krabbeln. Wir hatten zwar das am schnellsten aufbaubare, aber auch das am meisten nach Einerzelt aussehende Dach über dem Kopf.
Ich habe noch schnell eine von der Natur und meinem Lieblingswitz inspirierte Gutenachtgeschichte erzählt
(Von zwei namenlosen Froschfreunden, die gleichzeitig auf den Namen „Jörg“ kamen und sich seither an darum stritten, wer denn nun Jörg heißen durfte. Sie gaben dann jahrelang Konzerte und wetteiferten darum, wer am Schönsten „Jöööööörrrrg“ singen konnte. Bis ins hohe Alter. Und nach jeder Vorstellung schauten sie sich verbissen an, weil das Publikum sich jedes Mal nicht entscheiden konnte und ihre Fronten verhärtetet sich. Aus den alten Freunden wurden verfeindete Alte. Bis eines Abends während einer Vorstellung ein Enkelfrosch einem der Jörgs während des Gesangs auf den Fuß hüpfte und der Getretende „Jöörrrrggg-ieeeh“ froschte.
Der Enkelfrosch hatte es vollbracht: Seit dem Abend war klar, dass es nun einen Jörg gab‘ und einen Jörgi. Und beide Altfrösche wurden wieder Freunde. Und lächelten sich nach jeder Gesangsvorstellung- die sie beibehielten- wieder zu.Happy End.)

und dann war Ruhe in den Zelten. Bis auf das Schnarchen von links aus dem anderen Zelt und den quakenden Jörgs und und ….
Aber darüber morgen mehr. Es geht um mehr Morgen, einen Kuckuck, einen Hahn und Mordgelüste.

 


Vielen Dank auch für einige der Fotos in den Paddelbeiträgen an A.L.
Advertisements

3 Gedanken zu “Mit dem Kajak in die Pampa- Das war’s (II)

  1. hach schoen, die froschgeschichte hatte ich fast schon wieder vergessen. ach ja, mein super-outdoor-kochset beinhaltet auch einen pfefferstreuer, und wenn ich den weglasse, passt auch eine muehle rein :P ja und dieser kuckuck .. grrrrr, wuerg, halsumdreh… mehr fotos!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s