Friedrichshaini- Alltägliche Sonderheiten aus einer WG (zehn)

Nachdem Anj von einer Reise wiedergekommen ist, hängen Anj und Ani bei Anj im Zimmer auf der Couch. Sie haben sich ihre Decken geschnappt – Anj die grüne und Ani die rote- und kuscheln sich in die Sofakissen. Seit 2 h ist Ani bei Anj auf dem Weg zur Küche hängengeblieben und durch die warme Stille dringt nur die plötzliche Bewegung Anjs. Sie greift zu ihrer Wasserflasche und dreht den Verschluss ab.

„Boa, Du könntest mir auch mal was anbieten, ey!“ kommt es aus Anis Decke.

„Ey, lass mich in Ruhe, Bitsch!“

„Schlampe!“

Anj reicht Ani die Flasche und Ani trinkt. Dann wird die Flasche wieder auf den Boden gestellt und Anj und Ani kuscheln sich aneinander. Wie schön, endlich wieder vereint zu sein. „Mein Schimpfwortgebrauch hat sich echt minimiert in letzter Zeit“ jammert Anj. Und Ani streicht ihr tröstend übers Haar. „Jetzt bist Du ja wieder hier. Alles wird gut.“

….

„Bitsch!“

Mittelfinger.

Hach.

——-

Dieses war der zehnte Streich, doch der ölfte…

anj_ani.jpg

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6 Gedanken zu “Friedrichshaini- Alltägliche Sonderheiten aus einer WG (zehn)

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