Nacht, Keks.

vielzutun.jpgAlle haben in dieser WeihnachtsnachSilvestervorzeit erfrischend nichts zu tun, aber ich bin schwer beschäftigt:

Die raureifen Gräser unter den Füßen knirschen hören und die Eisdecke auf der Regentonne anstupsen.

Das Fenster öffenen und die eiskalte Morgenluft durchs Zimmer wehen lassen. Mit tapsenden nackten Schritten schnell wieder ins noch warme raschelnde Bett springen und die Decke bis zur Nase ziehen, die schnuppernd über die weichen Kissen lugt und Winterluft einatmet.

Über den Bücherseiten, die noch so herrlich frisch und auch ein wenig nach Tanne duften, einschlafen und nachts aufwachen, in die Küche schleichen und sich einen der Kekse holen, die so knusprig-weich sind und kleine Schokoladenstückchenüberraschungen für die Geschmacksknöspchen bereit halten, mit der Beute wieder die Treppe nach oben lautlos ins Zimmer huschen und später dann mit lächelndem Bauch und Mundwinkeln weiterschlafen…

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9 Gedanken zu “Nacht, Keks.

  1. hui, so viel stress, und das zu weihnachten. lasses doch mal etwas ruhiger angehen – hol dir doch die kekse einfach ins zimmer :) (schoenes wortspiel, hab neulich auch so eins gefunden: Morgen. Grauen.)

  2. Nichts zu tun? Schön wärs! Man macht nur nichts und quält sich mit dem Gedanken, dass man müsste…

    Warum hab ich mir nie einen Keks ins Bett gehölt? Die Nacht hätte so viel schöner werden können ;-)

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