Once – eine Premiere mit Vorfreudenfünkchen.

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Seit über einem halben Jahr habe ich mich auf diesen Film gefreut – seit ich zum ersten Mal den Trailer zu Once gesehen habe. Und heute war es endlich soweit: Premiere im Cinestar mit Hauptdarsteller in echt. Ich hab‘ Vorfreudenfünkchen gesprüht! Und wurde trotz allerhöchster Erwartungen kein bisschen enttäuscht. Der Film war großartig, die Musik zauberhaft zart. Alles in allem ganz einfach gesagt: Brilliant berührend!
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Dass Glen Hansard dann noch erfrischend sympathisch von den Dreharbeiten erzählt und drei Songs live wunderschön gesungen und gespielt hat, macht das Ganze zu einem i-Tüpfelchen-Abend. Am Ende habe ich sogar noch ein paar Worte und Fragen an Glen loswerden können – nachdem ich mich bei der „So, jetzt stellen wir alle dem Glen nochmal ein paar Fragen„-Zeit vor versammeltem Saal zu spät gemeldet habe.
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Und obwohl ich sowas ja eigentlich nicht mache (schon wieder), zeige ich Bildchen von meinem Erlebnis. Und auch jetzt ist ein klitzekleines bisschen Stolz schuld. Stolz, dass auf Anhieb englische Worte aus meinem Mund gepurzelt sind und sich nicht verknotet haben. Und dass Glens und meine Haare so schön farblich zueinander passen. Und dass ich wieder ich einen Moment in die Erinnerungsschachtel-Ecke „traumhaft“ legen kann.
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6 Gedanken zu “Once – eine Premiere mit Vorfreudenfünkchen.

  1. ui, wusstest du das vorher, dass die Premiere so eine große „Show“ wird, inder sogar der Hauptdarsteller auftritt und performt? Hast du jedenfalls gar nicht vorher erzählt… ich bin von einer ganz normalen Preview ausgegangen.

    Aber ist ja toll, dass
    1. dir der Film genauso gut gefallen hat wie der Trailer
    2. du mit Glen reden konntest, eure Haare toll zusammen auf dem Foto harmonieren und du anscheinend ein schönes Autogramm abgestaubt hast!

    Schön schön!!! Und trotzdem bin ich immer noch verwundert. Wusste gar nicht, dass es im Cinestar so tolle Aktionen gibt, wo dann tatsächlich jemand aus dem Film bei seiner Vorpremire erscheint. Wie erfährt man denn das? Gabs das schon öfter?

  2. Ahaaaa….!

    Diesen Film hatte ich aufgrund einer Internetempfehlung auch schon länger auf meiner 2do-Liste. Dann kann ich ja davon ausgehen, dass er auch alsbald für die Nicht-Previewhäschen zu sehen sein wird.
    In einer Vorabkritik wurde die etwas zu penetrante Musik bekrittelt. Wie hast Du es denn empfunden?

    So, also, dann hätten wir:
    Once
    Control
    Leergut
    evtl. My Blueberry Nights
    usw.

    Das werden teure Wochen…

    Meine letzte Preview war „Darjeeling Ltd.“, der sehr unterschiedlich in der Kritik wegkommt. Mir hat er gut gefallen, auch wegen der transportierten Gesamtatmo, auf jeden Fall besser als Mr. Andersons „Tiefseetaucher“ von neulich…

  3. @ Ani: Ach ja, was ich noch vergessen habe zu fragen: Was hast du denn den Glen gefragt („du denn den Glen“ –> oi!)??? Und was hatter gesagt?

    @Lord: Über „Darjeeling Ltd.“ habe ich auch nachgedacht… hab ihn aber bisher nicht gesehen… Ich mag ja Adrien Brody sehr und dachte, deswegen könnte der Film schon sehenswert sein, aber die Kritiken versprechn ja eher nicht so viel…

  4. @anj: also, man kann auch ein beneidenswertes Leben führen, ohne Darjeeling Ltd. gesehen zu haben. Das war keine unbedingte Empfehlung. Immerhin fand ich im Gegensatz zu sonst meistens Owen Wilson hier mal wirklich gut.

    Weil mein Herz ja oft für kleine, vernachlässigte Filme schlägt, würde ich Dir eher noch „Hotel Very Welcome“ ans Herz legen, den allerdings bitte als OmU, sonst funktioniert vieles nicht.

  5. aaalso zuerstmal Anj: Nein, so richtig lang vorher wusste ich nicht, dass der Glen dabei sein wird, aber gestern abend habe ich es kurz vorher gehört und dann auch auf dem Plakat gelesen. Und ja, ich bin jetzt auch total ibbelig auf die nächste Premiere dort, ich glaube, es ist oft so, dass die Darsteller dabei sind. Einmal war doch sogar Hugh Grant da, wenn ich mich nicht irre (Music and lyrics) und da hab‘ ich mir echt mal wieder in den…Finder gebissen, dass ich das nicht vorher wusste…

    und ich hab‘ ihn gefragt, wie frei sie beim Drehen waren. Ob die Dialoge „improvisiert“ waren, oder ob sie die auswendig gelernt haben. Haben sie nicht. War alles sehr offen (und auch nicht anders zu erwarten, bei einem solch tollen, nahen, echten Film)

    lord: ja, undbedingt angucken und auch ich sage: UNBEDINGT im Original schauen!! Ich habe gerade mal den deutschen Trailer gesehen…uhhääh…grauenhaft. Als ob ihnen mit en Stimmen ihr Charakter genommen wird.

    Und ja, darjeeling hätte ich auch auf keinen fall geschaut…der Trailer hat mich davon überzeugt und jetzt höre ich das schon zum zweiten Mal, dass er nicht so gut ist…

  6. Also erstmal:gLückwunsch zu Glen und so :-))So eine „private“ Beziehung gibt dem Ganzen immer noch einen Kick mehr!hab ich ja bei Buck gemerkt, aber besonders old Tom (Cruise) ist mir seitdem symphatisch, dabei seine Filme -außer
    Rainman“ u. „von Löwen u. Lämmern“- sonst eher nicht so.
    „control“ und vor allem „Leergut“ will ich auch unbedingt noch sehen. Und soooo schlecht war „darjeling…“ nun auch wieder nicht: über die 3 typen muss man schon auch mal lachen, so kaputt, wie die sind. Aber ich hab auch sehr gestaunt, dass so ein Film mehr als underground-Kino sein soll und dermaßen (auch falsch!Ich wurde so hineingelockt und kann nun eindeutig bezeugen, dass der Filmkritiker den Film NICHT gesehen hat!) beworben wird!

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