fünfzehn mal ich

Gleich dreimal ist dieses Stöckchen bei mir gelandet. Danke, danke und danke! Nein, ich bringe jetzt nicht den Spruch mit den drei Dingen, ich fange einfach an…

Ich lese von den Leuten ab, wie sie früher waren.

Ich trage zwei Ringe. Einen für die Freundschaft. Einen für mich.

Ich habe drei Lieblingsschneekugeln.

ichich.jpgIch höre Hörbücher beim Aufräumen, Wäscheaufhängen, Nähen und Zeichnen.

Ich rieche manchmal erst beim zweiten Treffen, dass jemand mir nicht gut tut.

Ich trinke Wasser, das die Nacht über im Glas gestanden hat, ungern.

Ich esse Popse mit Zartbitterschokoladenraspelstückchen. Immer.

Ich stehe gern vor dem Meer.

Ich gehe ins Bett, wenn andere aufstehen müssen.

Ich lache manchmal eine Oktave höher.

Ich sehe jeden Tag den Baum vorm Fenster.

Ich mag meinen Namen sehr.

Ich schreibe jeden Tag.

Ich weiß, dass am Ende alles gut wird.

Ich möchte ans Meer. Und in Berlin bleiben.

weiter an die kiwikuenstlerin, an farbfolio-Mandy und den lord.

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23 Gedanken zu “fünfzehn mal ich

  1. hihi. das ist doch mal eine tolle Einstellung, die man sich abgucken kann: Wer mich nicht mag, ist selber schuld…
    (nee, Valentina heißen ja schon 100.000 andere…dann lieber schnuckiputz, oder so;-) )

  2. Ach süß das Bild… das ist doch Annika???

    Schön, wie du dieses eher langeilige Stöckelchen durch so tolle Ergänztugen aufpoppst! Hat mir gefallen, es zu lesen? Welche sind denn deine drei Lieblingsschneekugeln. Und der erste Satz ist irgendwie myteriös. Gibts dafür ein beispiel doer eine genauere Erklärung (nur für mich, die anderen kapierens vielleicht besser)?

    :-)

  3. …und was sind Popse?? :-)

    Wenn es Klopse sind, die ich auch manchmal Popse nenne, dann wären sie aus Hackfleisch. Und wenn sie aus Hackfleisch sind, kann ich mir Zartbitterschokoladenraspelstückchen nicht so richtig gut darin/darauf vorstellen.

    Ich bin gespannt, was es wirklich ist, was du mit Zartbitterschokoladenraspelstückchen isst.

  4. @Anj: Ja, das ist irgendwie aus der Kindheit hängen geblieben, als das mit dem Aussprechen von „Kl“ noch nicht so gut klappte. Und so taucht in unserer Familie hin und wieder das Wort Popse auf, wenn es eigentlich um Klopse, Hackbällchen, Bouletten, Frikadellen, Elefantenpopel,… [durch weitere Bezeichnungen zu ergänzen] geht. ;-)

    Aber was ist denn denn jetzt in diesem Zusammenhang? *gespannt sei*

  5. Anj: ja, ich schätze auch, dass das Annika ist, aber aus familiärer Quelle hab‘ ich, dass ich wohl auch mal so aussah…passt also^^

    und der erste Satz ist eben genau so gemeint…wenn ich jemanden treffe, merke ich oft gleich, wie sie sich vertellen. oder auch nicht.

    kaddi: Popse ist der Überbegriff für alle Sorten Frühstücksflakes, die es so gibt. Hat sich so entwickelt, weil mein Bruder und ich früher eh immer nur Schoko-Pops gegessen haben und das dann in der Familie zu Popse wurde. Für alles:-) (die jetzigen sind aber ganz normale gelbe Cornflakes, die ich mit Zartbitterschokolade geschmacklich anhebe^^

    F: das freut mein kleines schadenfrohes herz sehr^^

    Armin: da haben wir also was gemeinsam..:-)

  6. Anika und Anj … klingt das nicht ähnlich?

    Sehr sympathischer, dieser Blog. Hab ich das schon mal gesagt? Manchmal streife ich ja umher und spraye meine Kommentare auf Ziegelblogs. Obwohl ich hässliches Geschmiere nix abgewinnen kann. Äh, ja …

  7. Anj: nee, stimmt ja auch. Indem man merkt, wie sie sich verstellen und was für „Probleme“ und Sorgen u.ä. sie haben, kann man oft ablesen, wie sie früher waren. Ob sie gemobbt wurden oder der Klassenliebling waren etc…

    Richard: Ani und Anj klingt ähnlich. Okay, das würde ich ja noch unterstützen, aber selbst da gibt es feine Unterschiede^^

    Schön. Komm doch mal wieder:-)

  8. Kurz hier. Finde ich auch schön, dass du es schön findest. Da komm ich natürlich gerne immer wieder vorbei … so ich die Adresse nicht vergess … muss sie mir wohl irgendwo einen Knopf in meinen Bildschirm machen ;-)

    Sodala. Jetzt geh ich mal ins Café. Nicht nur dem Klischee wegen …

  9. RIchard: Mit „Berlin am Meer“ hatte die liebe Jette nicht auf Dich Bezug genommen, sondern auf den letzten der 15 Punkte. Und das ist ein Film mit Robert Stadlober u.a. (wusste ich allerdings auch nicht, aber pssst^^)

  10. Na, das ist natürlich überpeinlich. Schreib einen Kommentar und meine, die Jette dreht sich um mich. Immerhin hat es am Ende dann doch noch zu einem Kreis gereicht. Ich bitte das egozentrische Dichtergehabe zu entschuldigen.

    Robert Stadlober? Ist mir hier noch nicht über den Weg gelaufen. Wenn mir jemand seine E-Mail-Adresse verrät, lade ich ihn gerne zu meiner Buchpräsentation ein und sag ihm, dass ihn die Jette aus Berlin kennt. Da tät er sich bestimmt freuen, oder?

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