Nu

Ich war in Dresden. Frauenkirchelnd und Brückenschlagend. Alles ganz nett da. Ich weiß ja. Aber noch netter waren die Jungs mit den Bomberjacken und kurzen Haaren, die sich an der Straßenbahnhaltestelle lauthals anpöbelten. Sächselnd. Die haben mir einen leisen Lachanfall verschafft, der noch Tage später kleine Nachwirkungswehen zeigt.

Ich müsste glaub ich bei einem Überfall, bei dem der Dieb mich lautstark dialektbelastet auffordert, meine Hände hoch zu nehmen oder sonst was zu tun, erstmal situationsunangemessen grinsen und kichernd „Bitte wie“ fragen. Sehr ungünstig sowas.
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5 Gedanken zu “Nu

  1. Du hast den Ernst der Lage nicht erkannt, Baby. Die pöbelnden Jungs haben sich bestimmt ganz übel beschimpft und fertig gemacht, so mit „Schlingel“ und „Drecksaoooouuu“. ^^

    Ich musste ja auch grinsen, als der Papa im Zoo nach seinen Kids rief: „Hallö, hallö, hühü!“ ;-)

  2. kassio: finde ich auch. Sollte bei deren Ausbildung auf jeden Fall eines der zentralen Punkte bilden. Sprechunterricht…:-)

    Anj: ganz recht. Der Ernst blieb mir verschleiert^^

    Patrick: nagut, da hast Du wahrscheinlich Recht, aber die Chance, dass wir da bei Dir erst berhaupt gar nichts verstehen, statt zu lachen ist noch etwas größer^^

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