Einmal im Jahr mach ich das

Eigentlich mach ich ja sowas nicht. So Freundes-Buch-Stöckchen beantworten, wo nach Lieblingskleidungsstücken und den Namen der besten Freundinnen gefragt wird, aber einmal im Jahr mache ich sowas, damit ich dann den Rest des Jahres sagen kann, sowas mache ich nicht. Diese hier ist also mein eines Mal. Und ein bisschen lustig wars auch. Sich selbst in die 90er Jahre versetzen und Kopfbilder heraufbeschwören. Auf denen man Herzchenstempel, Glitzersticker und Schere in der Hand über pinken Freundesbücherseiten brütete, wo ganz oben links der eigene Name von der BuchBesitzerin mit Bleistift vorgeschrieben wurde. Damit man genau wusste, wo man sich einzutragen hatte. In diesem Fall war das die Bleistiftschrift der Sonnenanne. Danke, Du.

Mein Ex…. hat mich nie kennengelernt

Ich höre gerade…autos, die durch pfützen fahrend ein whuusch machen, dass es mir das grinsen in die ohren treibt

Vielleicht sollte ich… junge sein.

Ich liebe… regentropfengeräusche auf den baumblättern vom fensterkumpel

Meine besten Freunde sind… spät auf meine welt gekommen. und jetzt für erstmal immer da

Ich verstehe nicht,… dass es kein frisch-gemähtes-gras-parfum gibt

Ich habe keinen Respekt vor… alter

Ich hasse… dieses gefühl, ein niesen nicht niesen zu können

Liebe ist… steht immer unter und über diesen nackten kindern

Irgendwo ist jemand… der die arme ausbreitet und im regen tanzt und alle anderen nass spritzt

Ich werde immer… schnell sein und sehr langsam

Ewigkeit ist wie… der wirwunschtraum

Was ich niemals verlieren möchte… das bunte schniefen zur nacht an meiner brust.

.

Und eigentlich fehlt bei den philosophisch-tiefgehenden FreundesbuchFragen hier noch „Wenn Du ein Bunstift wärst…“ und „Mein Lieblingsessen ist“.
Wer auch mal wieder früher spielen will, kann sich das hier gern mitnehmen und neu besprachbildern.

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13 Gedanken zu “Einmal im Jahr mach ich das

  1. Welch ein wundervolles Stöckchen… aber jemand hätte die Fragen rauslöschen sollen… ^^ Najut, wa! Also, pas uff:

    Du hörst auch „autos“? Und ich dachte, ich wäre die einzige, die diese griechische Metal-Rock-Mittelalter-Band kennt! Geil! Mgats du auch Elios am liebsten (der Gitarrist)? Oder stehst du mehr auf Lysander (so wie alle; das ist der mit dem Kamm und der dreieckigen Bananenmundharmonika)?

    Bei dem „vielleicht sollte ich“ hast du bei deiner Antwort die Umlautpünktchen und das „r“ am ende vergessen. Ja, du kriegst echt langsam Falten und deine schlabbrigen Ohrläppchen erinnern mich langsam wirklich an eine überreife Orange (wenn du verstehst, was ich meine).

    Deine besten Freunde… ja… seit deinem Praktikum in der Krabbelkita weißt du also, dass du dich mit Babymenschen am besten verstehst. Die drücken sich auch immer so mit Bläschen in der Nase und „blablubb“-Geräuschen aus.

    Alter, ick hab och keen Repsekt, wa?

    Oh ja, immer diese pädophilen Liebesbildchen… alter schrecklich, wa alter?

    Und die beiden Zusatzfragen find ich klasse, eine Antwort dazu würde sowas von endgeilomatikrassi deine verwinkelte Persönlichkeit symbolisieren. Also warum schenkst du uns nicht auch noch Antworten darauf?

    Fetter Stock, mann, fetter Stock.

  2. Mein Lieblingswort aus diesem Stöckchen: wirwunschtraum (schööön)

    Meine Frage: weroderwas schnieft bunt an deiner Brust?

    Meine Antwort: Wenn ich ein Buntstift wär, hätten meine spitzen Bemerkungen eine ganz neue Bedeutung :-)

  3. Alex, das kennt doch jeder irgendwoher. es gab immer diese kleinen Büchlein, wo die ganzen Liebe…ist-Sprüche mit den nackten Kids drin standen. Und dann eben noch zig andere Artikel, wie Tassen zB

  4. Da wo ich aufgewachsen bin nannte sich sowas Poesiealbum, da konnte man sich mit Gedichten verewigen, bunte Bilder einkleben und bei Talent Schmeterlingsschwangere Knuffs dazu zeichnen.
    Wem garnichts eingefallen ist hat sich bei dieser Art von Stöckchen bedient.
    Von wegen vorgedrucktes, Blütenweiß waren die Seiten und lechzten nach Content.

    Und die böse Sache über die nacken Kids schreib ich jetzt nicht.

  5. @Alex: Die nackten Kinder kenn man entweder aus der BZ oder von zig Variationen an Bettwäsche und Kitschkalendern.

    Der typ, der vermutlich auch dein „Linda“ da an die Wand geschrieben hat, ist in einem Buch über Berliner Streetart vertreten. Das habe ich mir mal angeschaut und er scheint die ganze Stadt mit Linda-Variationen gepflastert zu haben. Ob das Linda unangenehm ist oder ob er nur um die Kartoffel kämpfen will?

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