ballkopf

Seit wir angefangen haben, der weiß-schwarz trikotierten Mannschaft beim Ballspiel zuzusehen, gewinnen sie. Und seit ich in 30° und gefühlskochenden Restaurants das zusammen mit anderen mache, tut meine Stimme danach weh. Ich wusste gar nicht, dass ich nur noch schwer zu hörende Töne mache, wenn Tore fallen. Und eine von denen bin, die kindlicher Weise den Leinwandspielern Schimpftiraden entgegenkeucht. Oder Liebeserklärungen. Oder anzügliche Sprüche. Aber ich finde, ich bin jetzt auch mal dran. Jetzt darf ich das auch mal. Auch mal was zu Waden, Kopfbewuchs und Schweißflecken sagen dürfen.

So, Schweini, und nu mach mal was Ordentliches mit Deinen Haaren.
Du auch, Frings.

Und ich hör auch auf, darüber zu bloggen.

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21 Gedanken zu “ballkopf

  1. och, in der heißen endphase darfste sowieso ruhig ein wenig in ekstase geraten und schreien und verbal ausrutschen und vor allem drüber bloggen.

    …und ich vereinbar für den schweini schon mal nen frisörtermin!

  2. Ist doch immer wieder erstaunlich, zu welchen Selbstbeobachtungen einem solche Events führen können, nichwahr? Ich bekomme mitunter Angst vor mir selber, wenn ich entdecke, welches Aggressionspotenzial in mir schlummert. Einmal EM-Endrunde erspart einem so mindestens 4 Wochen Schreitherapie und Rebirthing…

  3. @djdeutschland:
    männer gucken auf den ball
    frauen gucken auf den mann, den ball, den trainer, die schiedsrichter, ob alle umliegenden freunde noch mit bier versorgt sind, ob es eventuell doch regen gibt, ob die fanbeschmückung noch sitzt … ein hoch auf unsere vielgelobte multitaskingfähigkeit ;)

  4. Jahaaa, das ewige Mirakulum der weiblichen Multitaskingf…verflixt, ich wollte doch noch Wasser kaufen gehen, hab ich eigentlich die Fenster zuhause zugemacht, wenns regnet, der Apfel lässt sich aber schlecht schälen, schnell noch das Abo kündigen, wo kommt denn dieser Fleck her?*rubbel*Britta wollte ich doch auch noch anrufen, reicht das Toastbrot noch?…HILFEEEEE!!!!!

  5. an Multitaskingverteilung zwischen Männern und Frauen glaube ich nicht.
    Alles Quatsch. Jede_r ist da anders. Ich kann beispielsweise auch nicht mehrere Sachen super gleichzeitig, während ein Kumpel gleichzeitig Comic-Hefte lesen und Hörspiel hören konnte.

  6. Anika, dein Kumpel scheint ein Held zu sein. Ich kann nicht mal Hörspiele hören, wenn ich nichts anderes mache. Meine Gedanken wandern ständig davon statt der Handlung zu folgen. Deswegen bin ich auch Verfechterin des Buches. =)

  7. In der letzten „Frau im Spiegel“ war doch auch zu lesen, dass es weder beim Mann noch bei der Frau wirklich die Fähigkeit zum Multitasking gibt, sondern bestenfalls ein besonders gut eingeöltes sequentielles Denken.

    Ich kann ja nicht mal Kaugummi kauen und gleichzeitig geradeaus laufen, also geht diese Diskussion eigentlich komplett an mir vorbei…wollts ja nur mal erwähnt haben…

    Die Sache mit dem Hörbuch liegt aber offensichtlich ernsthaft daran, dass das Hören weitaus weniger Konzentration beansprucht als das Lesen und deshalb die Wandergruppe Gedankenschaft fördert.

  8. Die Haarbänder sind auch nicht zum schick aussehen, sondern haben alleine funktionelle Aufgaben. Ich habe auch so eins und weiß, dass ich damit kein Traum bin, aber darauf, dass ich mir ständig die Haare aus dem Gesicht streichen muss beim Spiel, kann ich verzichten.

  9. so, jetzt hat sich dis ja alles erledigt, back to normaility und so. jetzt mal wieder den wirklich wichtigen dingen zuwenden, z.b. … uhm .. na uns faellt schon was ein :)

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