hatschi.

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ich muss mich erst an die netten temperaturen gewöhnen.
bisher war akribische zwiebelsucht gefragt, stundenlanges planen von kleidungsschichten und vorausschauendes waschen der langen tops. unter sieben schichten bin ich nie zur haustür raus, weswegen ich jetzt immer mindestens noch zwei zuviel anhabe. aber wie soll man sich auch so schnell merken, dass 11 grad nicht heißt unterhemd, tshirt, halblanges shirt, langes shirt und strickjacke, wenn minus 11 grad hieß zwei unterhemden, zwei t-shirts, zwei halblange shirts, ein pullover und zwei strickjacken? weil also mein friergedächtnis („nimm lieber die dicke strumpfhose! ach nee, lieber gleich zwei dicke!“) mein morgendliches noch fest im griff hat laufe ich also bisher jeden tag ein paar gut temperierte schritte und komme dann spätestens bei der treppe ins schwitzen, reiße mir meine winterjacke auf, strippe in der u-bahn und kann gerade noch an mich halten, nicht auch meine gefütterten stiefel von den füßen zu schleudern. die dünneren schuhe sind noch ganz hinten im regal, bei den bikinisachen.

zeit, den staub wegzupusten, und unter einem niesanfall den frühling einzuläuten.
hatschi!

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2 Gedanken zu “hatschi.

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